FinanziellesAls erstes sollte man sich fragen, was man sich leisten kann und was nicht. Dabei ist zu beachten, dass zur monatlichen Grundmiete noch die Betriebskosten sowie weitere Beträge für z.B. Strom, Heizung, Fernsehen, Internet und Telefon, evntl. Gas und natürlich noch Versicherungen (Kranken-, Hausrat- und Haftpflichtversicherung) hinzukommen. Solange Du jedoch in der Ausbildung bist, bist du wahrscheinlich noch bei Deinen Eltern mitversichert. Aber es empfiehlt sich das vorher genau zu überprüfen.
Desweiteren ist noch zu beachten, dass der Vermieter in einigen Fällen eine Kaution von üblicherweise 2-3 Monatskaltmieten verlangt. Zuzüglich kann natürlich noch eine Maklerprovision von 2 Monatsmieten (ohne Nebenkosten) plus Mehrwertsteuer hinzukommen. Diese wird aber nur fällig, wenn der Makler erfolgreich gearbeitet hat. Pflegen Makler und Vermieter eine wirtschaflich eng verflochtene Beziehung, darf keine Provision verlangt werden. Oft lohnt es sich auch, mit dem Wohnungsvermittler über die Provision zu verhandeln. Dann solltet Ihr auch noch daran denken, dass Ihr eventuell noch Geld für Möbel, Einrichtungsgegenstände, Gardinen Wandfarbe etc. zurücklegen solltet.
Vergesst bitte nicht, dass Ihr noch Geld zum leben braucht. Lebenshaltungskosten werden schnell unterschätzt. Lebensmittel sind nicht gerade billig und in eurer eigenen Wohnung müsst ihr wirklich alles selbst bezahlen (zum Beispiel Nägel, Toilettenpapier, Glühbirnen etc.). Dann sind da natürlich noch Materialien für eure Ausbildung, wie z.B. Bücher, Papier oder einen Computer. Und damit Ihr auch von A nach B kommt empfiehlt sich eine Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel oder ein Fahrrad. Als nächstes solltet Ihr überprüfen, ob eure Miete im Rahmen der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt. Dazu könnt Ihr euch den Mietspiegel eurer zukünftigen Wohngegend anschauen (meist auf den Internetseiten des jeweiligen Ortes zu finden).
Hast Du dies alles geregelt, kannst Du dich auf die Wohnungssuche begeben.